Rochenköpfe mitten im Wald? Auf den Süchtelner Höhen schmücken sie einen alten Wasserbehälter. Nicht weit davon liegt die Irmgardiskapelle. Die beiden Bauten erzählen, was Menschen hier brauchten: Wasser für die Stadt und einen Ort für ihren Glauben. Ein paar Hinweise für deinen nächsten Spaziergang.
Rochenköpfe an einem Wasserbehälter
Der Wassererdbehälter von 1907 gehört zu den auffälligen Stationen der Höhenrunde. Seine verzierte Fassade zeigt Motive aus der Wasserwelt, darunter Rochenköpfe und Flossen. Der Behälter war bis 1969 in Betrieb. Schau beim Vorbeigehen also ruhig ein zweites Mal hin.
Eine Kapelle zwischen alten Bäumen
Die heutige Irmgardiskapelle wurde 1664 gebaut. Sie steht auf dem Heiligenberg; der Zugang führt durch eine Allee mit altem Baumbestand. An der Kapelle gibt es Sitzgelegenheiten. Ein guter Ort, um die Runde kurz zu unterbrechen.
Die Erzählungen über die heilige Irmgardis und die Wallfahrt gehören zu diesem Ort. Für manche ist die Kapelle ein Ziel beim Spaziergang, für andere ein Ort ihres Glaubens. Nimm beim Besuch Rücksicht auf beides.
Deine nächste Runde
Die ausgeschilderte Süchtelner Höhenrunde verbindet Wald, Kapelle und offene Landschaft auf etwa 5,2 Kilometern. Sie ist als mittelschwer beschrieben; Steigungen und naturnahe Abschnitte gehören dazu. Nimm dir Zeit für die Details unterwegs.
Die Streckenübersicht hilft dir, den Weg vorab anzusehen. Kiosk und Café öffnen nur zeitweise: Pack für deine Pause lieber selbst etwas ein. Für einen Besuch im Wildgehege gelten eigene Zugangsregeln.

