
Derselbe Ort, eine andere Jahreszeit.
Im April 2020 steht die Kapelle unter Bäumen. Die Aufnahme ergänzt die Winteransicht am Anfang dieses Porträts.
Kultur · Süchteln
Die Kapelle von 1664 liegt zwischen alten Bäumen auf dem Heiligenberg. Sitzgelegenheiten und die Irmgardisquelle unterhalb machen sie zu einer ruhigen Station auf der Süchtelner Höhenrunde.

DAS MACHT DIESEN ORT BESONDERS
Auf dem Heiligenberg liegt die Kapelle von 1664. Auf der Höhenrunde wird sie zu einem Ort zum Innehalten: Die offizielle Strecke führt hier vorbei und anschließend zur tiefer gelegenen Irmgardisquelle.
Ein Blick von außen und eine Pause lassen sich in die Waldrunde einbauen. Für den Innenraum brauchst du eine bestätigte Öffnung; für den Weg und die Rast nimm eigenes Trinkwasser mit.
Die Kapelle wurde zu Ehren der Schutzheiligen Irmgard von Süchteln erbaut.
Zur Geschichte ↗
Im April 2020 steht die Kapelle unter Bäumen. Die Aufnahme ergänzt die Winteransicht am Anfang dieses Porträts.
Entdecke die Kapelle als Spazierziel von außen. Plane Waldwege mit Steigungen ein; eine Innenöffnung ist damit nicht zugesagt. Die Quelle ist keine bestätigte Trinkwasserstelle.
Die offizielle Höhenrunde führt zur Kapelle und anschließend an der tiefer gelegenen Irmgardisquelle vorbei. An der Kapelle gibt es Sitzgelegenheiten. Nimm für deine Waldrunde eigenes Trinkwasser mit.
Als Ausgangspunkt für die 5,2-km-Höhenrunde dient der Parkplatz Sportpark Süchtelner Höhen, Hindenburgstraße 101. Mit dem Bus: Haltestelle „Süchteln Höhen, Viersen“, dann etwa 300 Meter zu Fuß zum Rundenstart.
Der Rundweg hat Steigungen und Gefälle und wird als mittelschwer beschrieben. Prüfe aktuelle Wegehinweise vor dem Start. Für eine Besichtigung im Inneren der Kapelle brauchst du eine bestätigte Öffnung.
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Weitere Termine in Süchteln ↗DAMALS · 1664
Die heutige Backsteinkapelle ließ Abt Aegidius Romanus von St. Pantaleon in Köln 1664 auf dem Heiligenberg errichten. Schon ein Xantener Visitationsbericht von 1498 nennt hier eine Kapelle. Der Vorgängerbau wurde später beschädigt und wieder instand gesetzt, bevor der Neubau entstand. Die Kapelle ist Irmgardis gewidmet und bis heute ein Ziel für Wallfahrten.
Die Erzählungen über Irmgardis veränderten sich über die Jahrhunderte. Nicht jede Einzelheit der Überlieferung ist als Ereignis aus ihrer Lebenszeit belegt.
Die Geschichte dahinter lesen ↗
Erwin Quedenfeldt fotografierte die Irmgardiskapelle 1911. Baumstämme und Schatten rahmen den hellen Giebel; ein offener Eingang führt in den kleinen Bau.
Die Aufnahme dokumentiert die Kapelle im Jahr 1911. Sie zeigt weder ihren Zustand bei der Errichtung 1664 noch einen Beleg für Irmgards Lebensgeschichte.
DAS HÄNGT ZUSAMMEN
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